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Claude Debussy

(Romantik - Frühes 20. Jahrhundert)
   
 
Claude Debussy

Claude Debussy wurde am 22. August 1862 in Saint-Germain-en-Laye, einem kleinen Vorort von Paris, geboren. Er war das älteste von 5 Kindern in der Familie. Sein Vater führte ein Porzellangeschäft und seine Mutter war Näherin von Beruf. 1867 zog die Familie nach Paris. Als er neun Jahre alt war, nahm Debussy seinen ersten Klavierunterricht und 1872 schrieb er sich beim Pariser Konservatorium ein. Während seiner elf Studienjahre studierte Debussy  Komposition bei Ernest Guiraud und Klavier bei Antoine François Marmontel, dessen Lektionen er am liebsten besuchte. Von Anfang an neigte Debussy zu Experimenten mit Harmonie und Klang. Er stellte die akademischen Traditionen in Frage, indem er Dissonanzen und Intervalle bevorzugte, die man zu dieser Zeit missbilligte.

Debussy war ein brillanter Pianist und konnte perfekt vom Blatt spielen. Im Jahr 1881 begleitete er Nadeshda von Meck, Tschaikowskis wohlhabende Mäzenin und Brieffreundin, auf ihren Reisen durch Europa und Russland als Hauspianist. Später besuchte er in ihrem Auftrag Russland noch zwei weitere Male. Die Bekanntschaft mit der russischen Musik übte einen großen Einfluss auf den eigenen Stil des Komponisten aus. 1884 wurde er mit dem Prix de Rome ausgezeichnet und ging in die italienische Hauptstadt zum 4-jährigen Studium an der Villa Medici. Während dieses Aufenthaltes studierte er die Chormusik der Renaissance, was seinen Kompositionen neues Leben einhauchte. Die Werke, die er schließlich nach Paris sendete (die symphonische Ode "Zuleima" und das Orchesterstück "Printemps"), wurden kühl aufgenommen. In Rom fühlte er sich geistig gedrückt, war oft depressiv und konnte nicht komponieren. Er kehrte früher als geplant nach Hause zurück. Debussy wusste, dass das Institut das nicht bewilligen würde, aber er war zu stark seiner Freiheit und seinen eigenen Ideen verpflichtet.

Im Jahre 1890 begann Debussy die Arbeit an der Oper "Rodrigue et Chimène", die er zwei Jahre später unvollendet aufgab. Danach folgte die Oper "Pelléas et Mélisande", und 1884 fand eine äusserst erfolgreiche Uraufführung seines "Prélude à l'Après-midi d'un Faune" statt. Da der Musiker großes Interesse an impressionistischer Kunst hatte, fand das erste Konzert, in dem nur eigene Werke Debussys aufgeführt wurden, im Jahre 1894 in einer Kunstgalerie in Brüssel statt. In den 1890er Jahren komponierte er auch die "Nocturnes" für Orchester, "Proses lyriques" für Gesang und Klavier und das Streichquartett in g-Moll.

Im Jahr 1899 starb Debussys Verleger Hartmann und der Komponist verlor sein Einkommen. Trotzdem beendete er die zweite Fassung der Oper "Pelléas et Mélisande", die am 30. April 1902 auf der Bühne der Opéra-Comique in Paris uraufgeführt wurde. Die Premiere löste widersprüchliche Reaktionen aus. Das Werk wurde die größte Errungenschaft des Genre seit Wagners Zeiten genannt. 1903 erschien sein "Estampes" für Klavier und 1904 erschienen das symphonische Stück "La Mer", die Sammlung für Gesang und Klavier "Fêtes galantes" und die Vokalzyklen "Chansons de France".

Bis ans Ende seines Lebens blieb Debussy sehr beschäftigt und aktiv. Die meisten seiner Klavierstücke wurden gerade in dieser Zeitperiode komponiert. Daneben schrieb er auch Musikkritiken. Der Komponist tourte mit seinen Werken durch Europa und Russland, schrieb das Ballett "Jeux", zwei Hefte mit Klavierpräludien, die noch vor dem Krieg abgeschlossen wurden und das Ballett "La Boîte à Joujoux", dessen Instrumentation erst nach seinem Tod  vollendet wurde. Trotz des Krieges schrieb Debussy im Jahre 1915 eine große Anzahl von Klavierstücken und begann an einem Sonatenzyklus zu arbeiten, von dem er allerdings nur drei abschliessen konnte.

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