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Edvard Grieg

(Romantik)
   
 
Edvard Grieg

Edvard Grieg Hagerup wurde am 15. Juni 1843 in der Hafenstadt Bergen in Norwegen geboren. Sein Vater Alexander Grieg war britischer Konsul in Bergen und seine Mutter Gesine Hagerup war als Pianistin und Lehrerin tätig. Edvard Grieg wuchs in einer musikalischen Atmosphäre auf und im Alter von vier Jahren begann seine Mutter ihm Klavierunterricht zu geben. Sie weckte in ihrem Sohn die Liebe zur Musik Mozarts. Im Sommer 1858 erkannte Ole Bull, ein hervorragender norwegischer Geiger und guter Freund der Familie, das Talent des 15jährigen Edvard und überredete seine Eltern, ihn auf das Leipziger Konservatorium zu schicken.

Während seines Studiums in Leipzig besuchte Grieg zahlreiche Konzerte und Musikveranstaltungen. Sein erster Klavierlehrer Louis Plaidy war ein Anhänger des frühen Klassizismus, während Grieg Neigungen zu den romantischen Komponisten wie Schumann, Chopin und Wagner hegte. In diesem Zusammenhang bat der junge Musiker, dass man ihn an einem anderen Lehrer zuteilte. Grieg gefiel die strenge Disziplin des Konservatoriums nicht, trotzdem schloss er das Studium mit Auszeichnung ab. Die Lehrer lobten sein Talent als Komponist und Interpret. In Leipzig entwickelte er seine pianistischen Fertigkeiten, erweiterte seine Bildung und machte sich mit der europäischen Kultur vertraut.

Nach der Beendigung seines Studiums kehrte er nach Hause zurück. Da das begrenzte kulturelle Angebot in Bergen seine weitere Entwicklung bremste, zog er im Jahre 1863 nach Kopenhagen, dem damaligen Zentrum des Musiklebens in Skandinavien. Während seines 3-jährigen Aufenthaltes in der dänischen Hauptstadt machte sich Grieg näher mit der skandinavischen Kultur bekannt und setzte sein Kompositionsstudium fort. Zusammen mit seinem Freund R. Nordraak Greif gründete er die Konzertgesellschaft "Eutherpe", die sich für die Förderung der jungen skandinavischen Komponisten einsetzte. Auf der Suche nach Volksmusik unternahm Grieg in dieser Zeit einige Reisen durch Norwegen.

1866 zog Grieg nach Christiania (das heutige Oslo), wo für ihn eine neue Periode in seinem Leben begann. Er schrieb zahlreiche Werke, organisierte Konzerte zur Unterstützung der norwegischen Komponisten, nahm an pädagogischen Projekten teil. Im Jahre 1867 eröffnete er die Musikakademie in Christiania und 1871 gründete zusammen mit Johan Svendsen die Musikgesellschaft, die auf die Unterstützung der zeitgenössischen skandinavischen Komponisten und Entwicklung der nationalen Traditionen in der Musik orientiert wurde. Um diese Zeit war Grieg bereits ein reifer Komponist. Er komponierte sein Klavierkonzert in a-Moll, das erste Album der "Lyrischen Stücke", die Violinsonate Nr. 2 in G-Dur. 1870 traf er Franz Liszt in Italien. Liszt äußerte sich sehr positiv über Grieg und seine Musik, und diese Begegnung gab dem Komponisten neue kreative Impulse und stärkte sein Selbstvertrauen - glich damit den Mangel an Unterstützung von den Musikerkreisen in Christiania aus.

Ab dem Jahre 1874 erhielt Grieg ein jährliches Stipendium und konnte sich völlig auf das Komponieren konzentrieren. Schließlich verließ er die Hauptstadt, um einen ruhigeren Ort zum Komponieren zu finden. Ab 1880 lebte er in der Nähe von Bergen in Troldhaugen. Die ruhige Umgebung gab dem Komponisten einen neuen Anstoß, und im Ergebnis entstanden die Suiten Nr. 1 und Nr. 2 aus "Peer Gynt“, die Suite „Aus Holbergs Zeit“ für Klavier, neue Alben von "Lyrischen Stücken" sowie Liederzyklen und Romanzen. 1888 hat Grieg in Leipzig den Komponisten Pjotr Tschaikowski kennengelernt, der zu seinem lebenslangen Freund wurde.

Während seiner letzten Jahre konzentrierte sich Grieg auf Lieder und Klavierkompositionen. Griegs Musik ist von der Liebe zu seiner Heimat, ihren kulturellen Besonderheiten und ihrer Natur tief durchdrungen. Bis zu seinem letzten Tag war er als Interpret und Lehrer aktiv.

Edvard Grieg starb in seiner Heimatstadt Bergen am 4. September 1907.

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