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Frédéric Chopin

(Romantik)
   
 
Frédéric Chopin

Geboren 1810 in Zelazowa Wola, Polen, gestorben 1849 in Paris, Frankreich.

Frédéric Chopin wurde am 1. März 1810 in Zelazowa Wola in Masowien, dem Herzogtum von Warschau, geboren. Sein Vater Nicolas war Franzose, der 1787 nach Polen gezogen war, seine Mutter Justyna Krzyzanowska die entfernte Cousine einer Herzogin. Chopin, der bereits mit seiner Mutter begonnen hatte Klavier zu spielen, erhielt seine ersten Stunden im Jahre 1816, bereits im darauf folgenden Jahr komponierte er sein erstes Stück, eine Polonaise. Nachdem er bereits 1822 den Klavierunterricht beendet hatte, begann er Komposition und das Orgelspiel zu studieren. Während eines Aufenthaltes in Wien 1829 konnte Chopin zweimal im Kärtnerthor-Theater auftreten, im nächsten Jahr fand sein erstes Konzert im Warschauer Nationaltheater statt.

Chopin reiste im Oktober des gleichen Jahres erneut nach Wien, um von dort nach Paris weiterzureisen. Als polnische Novemberaufstand ausbrach, rieten ihm seine Familie und Freunde von einer Rückkehr nach Polen ab. Chopin gelang schliesslich im September 1831 nach Paris, zum ersten Auftritt kam es aber erst im nächsten Jahr. Die Presse jubelte über die “Wiedergeburt der Klaviermusik”, die mit Chopin gekommen zu sein schien. Als Clara Wieck, damals bereits eine anerkannte Pianistin, Chopins “Variationen” in Leipzig aufführte, kommentierte ihr Mann Robert Schumann die Kompositionen mit “Hut ab, meine Herren, ein Genie!” Am 15. Dezember 1833 durfte Chopin zusammen mit Franz Liszt und Ferdinand Hiller am Pariser Konservatorium auftreten.

Während eines Aufenthaltes in Dresden im September 1836 verliebte sich Chopin in die 17-jährige Maria Wodzinska, deren Eltern seinen Antrag nur unter den Bedingungen annehmen wollten, dass er im Laufe des Jahres seine Lebensweise ändern und sich sein Gesundheitszustand verbessern würde. Wenige Monate später löste die Familie die Verlobung jedoch wieder auf, was den empfindsamen Künstler sehr treffen sollte.

Der junge Musiker hatte die bereits bekannte Autorin George Sand (1804-1876) in Paris bereits kennengelernt, mochte sie zunächst jedoch gar nicht. Dies schien sich jedoch im Mai 1838 geändert zu haben, eine Wiederbegegnung führte schliesslich im Oktober zu einer gemeinsamen Reise nach Mallorca, wo sie bis Februar blieben und zum Paar wurden. Das feuchte, kalte Klima auf der Insel verschlechtert Chopins Gesundheitszustand und sie kehrten nach Paris zurück. Nach mehreren turbulenten, aber auch sehr schaffensreichen Jahren trennte sich das Paar 1847 nach einem heftigen Streit zwischen George Sand und ihrer Tochter Solange, bei dem Chopin Solanges Seite ergriffen hatte.

Am 16. Februar 1848 gab Chopin sein letztes, überschwänglich aufgenommenes Konzert in Paris. Von April bis November reiste der gefeierte Chopin durch England und Schottland, um den revolutionären Wirren des Jahres 1848 zu entgehen, absolvierte verschiedene Auftritte und gab Klavierunterricht. In London gab er sein letztes öffentliches Konzert, denn nach zwei schweren Lungenblutungen diagnostizierte ein Arzt Tuberkulose im Endstadium. Frédéric Chopin starb am 17. Oktober 1849 in Paris und wurde auf dem Père Lachaise Friedhof beigesetzt, sein Herz jedoch wurde, seinem letzten Willen entsprechend, nach Warschau gebracht.

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